Vorteil Stabilität: Angetrieben durch die Perspektive der EU Mitgliedschaft verzeichnete Rumänien ein starkes Wirtschaftswachstum bei gleichzeitig sinkender Inflation bis die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise gegen Ende 2008 bemerkbar wurden. Zusätzlich zur stabilitätsbringenden EU-Mitgliedschaft profitieren Unternehmen von einer kürzlich eingeführten Flat Rate Tax (Pauschal-Steuersatz) von 16%. Das Geschäftsumfeld ist geschäftig aber ruhig – signifikante Störfaktoren wie Gewerkschaftsbewegungen gibt es nicht und selbst kleinere Zusammenschlüsse von Arbeitnehmern haben Vereinbarungen mit der Regierung.
Durch die Donau bis zum Schwarzen Meer: An der Verkehrsachse zwischen der EU und den Balkan- und GUS-Ländern gelegen ist Rumänien ein paneuropäischer Verkehrsknotenpunkt, welcher West- mit Osteuropa, sowie Nord- mit Südeuropa verbindet. Dazu trägt auch Europas längster Strom bei, die Donau, die den größten Schwarzseehafen Constanta durch den Rhein mit Nordeuropa verbindet.
Heimspiel auf dem Heimmarkt: Rumänien verfügt über einen gewichtigen Markt mit einer stetig wachsenden Binnenkaufkraft. Die Landesbevölkerung von mehr als 21 Mio. Einwohnern ist die siebtgrößte in der Europäischen Union.
Lateinische Wurzeln: Auf die lateinischen Wurzeln zurückgehend fühlte sich Rumänien schon immer stark verbunden mit einigen ibero-romanischen westeuropäischen Staaten; teilweise sogar mehr als mit den slawischen Nachbarn. Dies ist in der Sprachverwandtschaft und der reichen Lateinischen Kultur im Land begründet. Es erstaunt daher kaum, dass viele Rumänen für eine gewisse Zeit im Ausland studiert oder gearbeitet haben und daher oft mehr als nur eine Fremdsprache beherrschen – meist lateinische Sprachen wie Italienisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch aber auch Englisch.




