Schnelle Aufholjagd: Bulgariens Bruttoinlandsprodukt verzeichnete eine jährliche Wachstumsrate von durchschnittlich über 6,2% zwischen den Jahren 2004 und 2008, was die positiven Auswirkungen der Europäischen Integration des Landes deutlich widerspiegelt. Zudem sind die Prognosen für das Wachstum in den Krisenjahren nicht ganz so betrübend wie für andere Staaten in der CEE Region – ein BIP-Wachstum von 1,6% für 2009 und -0,1% für 2010. Die staatliche Verschuldung konnte in den Jahren 2004 bis 2008 von 38% auf 14% gesenkt werden, was für die nachhaltige Entwicklung der Wirtschaft Bulgariens spricht. Die relativ hohe Inflation von 12% im Jahr 2008 wurde durch die einsetzende Krise gebremst.
Niedrigste Lohnkosten in der EU: Bulgariens Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter umfasst rund 4.8 Millionen. Viele Bulgaren sind gut ausgebildet in technischen Berufen, in Medizin, Wirtschaft und in den Naturwissenschaften. Der Großteil der Bevölkerung verfügt über Sekundäre Ausbildung in einem technischen Lehrberuf. Die hohe Fähigkeit der Arbeitskräfte und die niedrigsten Lohnkosten in der EU sind ebenfalls schlagkräftige Argumente für ausländische Firmen, die zu ihrer Geschäftsentwicklung zunehmend in Bulgarien Investitionen tätigen.
Kein Steuerparadies – und trotzdem attraktive Steuersätze: Bulgarien ist steuertechnisch zweifellos eines der attraktivsten EU Staaten überhaupt; dies dank einer 10% Körperschaftssteuer, einer Umsatzsteuer-Befreiung auf den Import von Anlagegüter für Investitionsprojekte über € 5 Millionen und Doppelsteuerungsabkommen mit 61 Ländern weltweit.
Attraktive Assets: Das Land, welches von einem relativ niedrigen makroökonomischen und preislichen Niveau aus zu anderen EU Staaten aufschließt, kann heute trotz allem immer noch als relativ billig bezeichnet werden. Daher stoßen Investoren in Bulgarien auf ausgezeichnete Anlage- und Geschäftsmöglichkeiten.