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Wirtschaftliche Stimmung in Osteuropa verbessert sich ebenfalls

2. July, 2009

Im Juni zeigte der Economic Sentiment Indicator (ESI), ein monatlicher Index der EU-Kommission, für die Mehrheit der CEE Märkte ein verbessertes wirtschaftliches Klima. Während Polen, die Slowakei, Ungarn und Rumänien einen Anstieg des ESI verzeichnen konnten, ging er für Tschechien und Bulgarien im Vergleich zum Vormonat leicht zurück.

Der Juni war der dritte Monat in Folge, in dem sich die positive Tendenz für die Gesamt-EU laut dem Kommssions-Bericht fortsetzte. So stieg der Wert von einem niedrigen ESI Niveau um 3,2 Punkte auf 71,1 (100 = Multi-Jahres-Durchschnitt). Der verbesserte ESI resultiert vor allem aus einer besseren Stimmung bei den Verbrauchern und im Dienstleistungssektor, die beide um 3 Punkte anstiegen, sowie in der Industrie, die einen leichten Anstieg um einen Punkt verzeichnete. Die Stimmung im Baugewerbe blieb unverändert und auch der Einzelhandel blieb auf einem stabilen Niveau. Polen als größtes EU-Mitgliedsland in der CEE-Region verzeichnete ein solides Wachstum um plus 2 Punkte. Wie in den Mittel-und Osteuropäischen Märkten stieg der Wirtschaftsklima-Index in der Mehrzahl der EU-Mitgliedsstaaten. Der beobachtete Anstieg auf Länder-und Sektor-Ebene ist vor allem auf eine verbesserte Erwartungshaltung zurückzuführen, da sich bei den wichtigsten Wirtschaftsakteure das Vertrauen stärkt, dass sich die globale Wirtschaftskrise langsam entschärft. Die verbesserte Beurteilung der Konjunktursituation der letzten 3 Monate durch Führungskräfte trug am meisten zur positiven Entwicklung des EU-Indexes bei, während die Nachfrage nach Dienstleistungen (vergangene und erwartete) weniger dazu beitrug. Im Zuge der Stärkung der wirtschaftlichen Aussichten für die CEE-Region wird mit bescheidenen BIP-Wachstumraten in der Slowakei, Tschechien, Ungarn, Rumänien, Bulgarien im Jahr 2010 gerechnet, während das besonders krisenresistente Polen wohl bereits für das Gesamtjahr 2009 ein geringes Wachstum verzeichnen wird. Allerdings erwarten Experten, dass mit der konjunkturellen Erholung in den CEE-Märkten ein wachsendes Inflationsrisiko einhergeht. Finden Sie hier mehr detaillierte Daten und Grafiken zur neuesten Ausgabe des Economic Sentiment Indicator (ESI) der Europäischen Kommission.